2026-09-13 Wissembourg - Gimbelhof
Der Gimbelhof ist eine Ausflugsgaststätte mit Selbstbedienung und offenbar konnte man dort früher auch mal übernachten. Wir sind heute aber nur hingewandert und haben uns mit dem Taxi wieder zurückshutteln lassen.






Morgens schlendern wir erstmal ein bisserl durch Weißenburg. Wir waren ja vor zwei Jahren schonmal eine Woche da, und das ist einfach ein bezauberndes Städtchen. Danach geht's los, und was man schon bald merkt: Das hier ist so ziemlich das Gegenteil des Fischerwegs. Wenig Publikum, viel Ruhe, die Landschaft eher unspektakulär, trotzdem schön.








Eine Weile begleitet uns linkerhand der Blick auf den nördlichen Schwarzwald. Die Hornisgrinde grüßt herüber, vertrautes Gefilde. Dann tauchen wir ab in den Wald, gehen über den Col du Pigeonnier ins Deutsch-Elsässische Grenzgebiet. Hinterm Col du Litschhof öffnet sich dann der Blick auf die Burgruine Fleckenstein und dann sind wir auch schon bald am Gimbelhof.
Abends essen wir in der Rose in Wissembourg. Eigentlich wollten wir in unserem Hotel bleiben, mais, fermé le dimanche... Macht nix, die Rose ist direkt nebenan und es gibt eine gebratene Entenbrust mit Süßkartoffelbrei und Blaukraut. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches isst man ein Zanderfilter mit Spätzle. Als Nachtisch eine Crème brûlée, wunderbar 😋.
Man sieht: Der Mensch lebt nicht von Wandern alleine 😁