2026-04-24 Odeceixe - Aljezur
Die längste Etappe der Route, aber eher nicht die attraktivste 😄. Zuerst geht's zurück zum Meer, zum Strand von Odeceixe. Immerhin zeitweise über Felder und abseits der Straße. Dann endlich: man hört erst die Brandung, und da ist es wieder, das Meer.






Ich hatte ja vor dem Urlaub idiotischerweise die Befürchtung, dass mich das ständige Geräusch der Brandung stören könnte. Tatsächlich fehlt mir inzwischen etwas, wenn es still ist. Aber das ist vermutlich nur ein Pawlowscher Reflex, denn Brandung bedeutet Wind, bedeutet angenehmes Klima beim Gehen.






Leider gibt es davon heute nicht allzu viel, denn der Weg macht nach wenigen Kilometern einen längeren Schlenker weg von der Küste, geht dann nur noch kurz wieder zurück und zweigt letztendlich vollständig ins Landesinnere ab.
Wer je mit dem Gedanken gespielt hat, den sogenannten "Historischen Weg" zu gehen, (eine Variante der Rota Vicentina im Hinterland), sollte das einmal gemacht haben, denn er wird schnell eines besseren belehrt. Die Vegetation bleibt zwar interessant, aber es geht lange Strecken häufig schnurgerade über flache Feldwege dahin.








So sind wir froh, in Aljezur anzukommen, wo wir uns in der Bar am Fluss ein Ankunftsbier genehmigen.

Bei dieser Gelegenheit, vielleicht einmal zum Wichtigsten: es gibt davon zwei Sorten: Sagres ("Sagräschhhh") und Super Bock (wie man es spricht) und beide sind mehr als annehmbar.
Übernachtung heute ungewohnt in einem Business Hotel, aber was solls. Das Zimmer ist großzügig, wir sind zufrieden. Abendessen ganz famos im Restaurant gegenüber.