2026-04-23 Zambujeira - Odeceixe

2026-04-23 Zambujeira - Odeceixe

Die Unterkunft in Zambuiera verlassen wir nicht ganz so schweren Herzens wie am Tag zuvor. Die Anlage ist schön, das Zimmer sauber und zweckmäßig, aber für den verwöhnten Weitwanderer doch etwas klein geraten.

Los geht es gleich über einen der örtlichen Strände. Auch heute wieder mit kräftiger Dünung und durchaus spektakulär. Danach steigen wir wie gewohnt zum Klippenrand an, wo es in der Folge in munterem Auf und Ab Richtung Süden geht.

Auch heute wieder Störche, malerische Buchten, Dünenlandschaften und bunte Blumen am Wegesrand.

Der Weg verlässt die Küste erst zum Schluss, als es am Rio Seixe entlang ins Landesinnere geht. Das sind dann allerdings nochmal mehrere Kilometer, die ob ihrer Eintönigkeit etwas fordernd sind. Aber wir haben das gestern geschafft, so schaffen wir es auch heute 👍!

Odeceixe liegt am Rand der Fiebersümpfe des Flussdeltas. Wer den "Gesang der Flusskrebse" gelesen hat, kann sich das gut vorstellen. 😁 Nein, Schmarrn, der Ort ist schön und empfängt uns mit poppigen bunten Graffity.

In einer der Bars im Ortszentrum gönnen wir uns ein gemütliches Bier zum Ankommen und beobachten das Geschehen um uns herum. Tatsächlich ist es sicher so, dass der Wandertourismus für die Gegend ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor ist. Eine ideale Ergänzung zum Sommertourismus, denn aktuell ist noch niemand zum Baden da.

Unsere Unterkunft ist der Hammer! Eigentlich wollte ich ja schreiben, wir hätten eine Schilfhütte am Flussufer bezogen, aber ich darf das nicht übertreiben 😁. Ein Haus für uns, Schlafzimmer auf der Empore, beste Matratzen, weiträumig, hell, sauber, einfach schön.

Und abends gibt's Robalo für zwei, also Fisch satt. Dafür sind wir ja schließlich hergekommen.