2026-04-29 Vila do Bispo - Cabo de São Vicente
Am Ende der Wanderung des gestrigen Tags waren die Hoffnungen für die heutige Unternehmung etwas gedämpft. Die Vegetation eintönig und karg, der Weg schnurgerade, die Umgebung flach und weitgehend konturlos. Aber auch das Wetter hat diesen Eindruck verstärkt, durchgehend bewölkt, kein Stückchen blauer Himmel.
Wie anders heute! Ein nächtlicher Wind hat die Feuchtigkeit und die Wolken weggeblasen und die Landschaft erstrahlt in sattem Grün. Am Ortsausgang werfen wir noch einen Blick in die Markthalle und bewundern die Vielfalt frischer Fische in den Auslagen.




Später angekommen auf einer Hochebene, haben wir wieder das gestrige Landschaftsbild: Feldwege und flaches Land. Allerdings überwiegt heute der Eindruck der Weite. Der Weg zieht langsam hin zu den Klippen. Erst bewundern wir das Portugiesische Stonehenge, dann nehmen einen kleinen Abstecher hinunter zum Strand und bewundern zwei Surfer bei ihren Versuchen, ihre perfekte Welle zu finden.









Wieder oben bleibt der Weg am Klippenrand und es ist ein weiteres Mal interessant wie sich die Landschaft dabei ändert. Wir wandern eine ganze Weile durch sattes Grün und blühende Macchia. Danach geht es über ein karstiges Plateau bis wir die letzten 500 Meter zum Cabo de São Vicente auf einer Asphaltstraße nehmen.




Und angekommen! Am Ziel der Reise: der berühmten "Letzten Würschtelbude vor Amerika"! Und natürlich gibt es eine solche, genauer, zwei sogar, eine Fränkische und eine Thüringer! Auf Deutsch bestellt, sind ja auch Landsleute 😉. Dazu ein Super-Bock und die Reise war nicht sinnlos und das ganze unmenschliche Gewandere hat sich gelohnt! 😁
Leider aber auch Abschied von Molly und Andrea 😓. Es war schön, euch kennengelernt zu haben.

Kurzer Transfer nach Sagres, wo wir den Abend gemütlich in einer Micro-Brewery ausklingen lassen.




