2026-03-03 - Blumenmakros
Das schöne am Makro ist meiner Meinung nach nicht das Motiv, sondern der Hintergrund. Die Besonderheit dieser speziellen Objektive führt dazu, dass die Schärfentiefe mini-mini-gering ist und der Hintergrund - natürlich abhängig von der Entfernung zur Schärfeebene - nicht nur irgendwie verschwommen aussieht, sondern flächig farbig.
Dabei erlebt man immer wieder Überraschungen, denn beim Blick auf das Motiv außerhalb der Kamera sind diese Farben oft überhaupt nicht wahrzunehmen. Es gibt nicht mal einen besonderen Unterschied zwischen Offenblende und Arbeitsblende. Meiner Meinung nach bräuchte ein Makro ohnehin nur zwei Blendenöffnungen, aber das ist vermutlich technisch anspruchsvoller zu realisieren als ein ganz normaler Lamellenkranz, der halt über den Blendenring sukzessive verändert wird.
Außerdem soll es natürlich auch Leute geben, die mitunter nur das Makro dabei haben und dieses dann - aus der Not geboren - auch mal für ein normales Motiv verwenden. Anwesende natürlich ausgenommen 😆.




