2026-02-05 Jazzvergnügen

Ein Bass steht seitlich auf einer Bühne, beleuchtet von dramatischen blauen und roten Bühnenlichtern im Hintergrund.

Heute bietet sich die Gelegenheit, meiner berühmten Reihe von Konzertkritiken eine zweite Folge hinzuzufügen. Allerdings habe ich mit Jazz ein klitzekleines Problem, ich verstehe nämlich nichts davon. Ich mag Jazz, in vielen Schattierungen, aber es wäre vollkommen idiotisch über ein Konzert mehr zu schreiben als "hat mir gefallen" oder "war komisch".

Fasziniert bin ich aber schon von der Virtuosität, mit der die Musiker ihr Instrument spielen. Sogar dann, wenn es gar nicht ihres ist, sondern aus dem Publikum gereicht wird, weil die eigene Tröte gerade nicht mehr mag.

Und es ist einfach schön, dass es Oberhaching so viele Jazz-Konzerte gibt, namentlich häufig Swing. Zwar würde ich mir auch mal etwas Cool wünschen, aber ich mag auch die Zeit zwischen Ragtime, New Orleans und der Big-Band-Ära. Dem Publikum gefällt's und mir auch!

Dieses Mal waren es die "Armstrong's Ambassadors", eine Truppe um Colin Dawson, den man in Oberhaching gut kennt, weil er mit Bernd Lhotzky zusammen bei den "Echoes of Swing" oder in anderen Formationen spielt, was immer ein Fest ist!